3. Tour erneut zu LAKOWA

Die dritte Unternehmensbesichtigung im Rahmen unseres Projekts führte unser interessierten Teilnehmer am 17.06.2019 erneut zu unserem Projektpartner LAKOWA in Sohland.

Herr Seiler führte die 10 Besucher durch die Produktionshallen des Unternehmens für Kunststoffbaugruppen und gewährte uns interessante Einblicke. Sohland ist der zweite Produktionsstandort von LAKOWA neben Wilthen, wo das Unternehmen vor über 100 Jahren entstand. Nur 6 Monate nach unserem ersten Besuch, konnte man sehen, dass LAKOWA mit seinen derzeit 200 Mitarbeitern weiter expandiert. Eine neue Halle entsteht derzeit auf dem Gelände für die Anlieferung und fachgerechten Lagerung der Kunststoffplatten. 

Eine Besonderheit des Unternehmens ist der firmeninterne Werkzeugbau. Dabei werden die Formen selbst hergestellt, auf denen dann in einem Wärme- und Unterdruckverfahren die Kunststoffplatten ihre gewünschte Form erhalten. Die fertigen Teile werden anschließend in Baugruppen montiert und in die ganze Welt exportiert. So erhalten u.a. Rettungswagen und Schienenfahrzeuge dank LAKOWA Innerverkleidungen auf höchstem Qualitätsniveau.

Im Namen aller Teilnehmer bedanken wir uns für die Möglichkeit einen Einblick in die Produktion zu erhalten und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Mehr zu LAKOWA: Link

Zweite Unternehmensbesichtigung

Im April führte uns unsere 2. Bustour im Rahmen des Projekts KASUDAB zu unserem neuen Projektpartner Sachsenmilch Leppersdorf GmbH, eine der modernsten und leistungsstärksten Molkereien Europas.

Herr Kodrič, verantwortlich für die Ausbildung von ca. 90 Azubis im Unternehmen, führte uns durch die erstaunlich große Produktionsstätte beginnend mit der Anlieferung der Milch (das können bis zu 5 Millionen Liter am Tag sein), der Qualitätskontrolle und dann zur Weiterverarbeitung. Wir konnten die weitgehend automatisierten Produktionsprozesse bestaunen, von der klassischen H-Milch, über Joghurt bis hin zur Käserei, inklusive des riesigen Naturreifelagers. Und da die Sachsenmilch Leppersdorf GmbH zur Unternehmensgruppe Theo Müller gehört, durfte natürlich eines nicht fehlen: die berühmte Müllermilch.

Da im Lebensmittelbereich höchste hygienische Standards gelten, wurden wir mit modisch schönen Schutzanzügen ausgestattet:

In Sachen Ausbildung hat die Sachsenmilch Leppersdorf GmbH einiges zu bieten und ist damit eine feste Instanz in Sachen Lebensmitteltechnik in der Region und das schon seit 1994 gemeinsam mit der Unternehmensgruppe Theo Müller. Neben der Spezialausbildung zum Milchtechnologen, bietet die GmbH u.a. Ausbildungen zum Industriekaufmann, Fachinformatiker, Verfahrensmechaniker, milchwirtschaftlicher Laborant, Medientechnologe oder Mechatroniker (jeweils m/w/d) an.

Link https://career5.successfactors.eu/career?company=mllerservi&career_ns=job_listing_summary&navBarLevel=JOB_SEARCH&site=VjItNGdGZlNGSEJEYTVJSVRUaXp4N1E4Zz09&_s.crb=g4PF08w3uBAErjRG54b%2bnDWL%2bS0%3d

Allen Auszubildenden wird zudem das Jobticket kostenfrei angeboten, sodass man die neu eingerichtete Haltestelle direkt am Standort Leppersdorf mit dem Bus von Dresden über Radeberg erreichen kann. Neben der Molkerei gibt es einen Werksverkauf, der sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreut.

Es war ein sehr spannender Ausflug und wir freuen uns auf die weitere Kooperation mit Sachsenmilch.

Wenn auch Sie Interesse haben die Ausbildungsmöglichkeiten und den Standort Leppersdorf kennenzulernen, dann nutzen Sie unser Kontaktformular (https://kasudab.de/kontakt/).

Erste Unternehmensbesichtigung

Im Rahmen des Projekts KASUDAB finden regelmäßige Unternehmensbesuche bei unseren Projektpartnern für potentielle Studienabbrecher/innen und andere Interessierte der Fachrichtungen Maschinenwesen, Elektrotechnik und Berufspädagogik statt. Unsere erste Bustour führte uns am 5. Dezember zu den Unternehmen LAKOWA in Sohland und zu ACCUMOTIVE nach Kamenz. 

Bei LAKOWA (Gesellschaft für Kunststoffbe- & -verarbeitung mbH) erhielten wir sehr interessante und detaillierte Einblicke in die Kunststoffverarbeitung und konnten zusehen, wie Bauteile für Straßenbahnen, Krankenwagen bis hin zum Blaulicht entstehen und zusammengesetzt werden. Wir erlebten ein expandierendes Unternehmen mit langer Tradition und mittlerweile zwei Standorten in Sachsen, die gute Ausbildungsmöglichkeiten und berufliche Perspektiven für Bewerber bieten. 

LAKOWA

Bei dem Lithium-Ionen-Batterien-Produzenten ACCUMOTIVE in Kamenz reicht die Tradition nicht so weit zurück, dafür sieht die neue Produktionshalle, die die Unternehmenszukunft einläutet, umso imposanter aus. Virtuell konnten wir dabei bereits hinter die Kulissen der Produktion schauen, die dafür sorgt, dass u.a. das demnächst vom Band rollende SUV-Coupé von Mercedes Benz rein elektrisch fährt. 

ACCUMOTIVE

Wir bedanken uns bei den Teilnehmern der ersten Tour sowie bei den Unternehmen LAKOWA und ACCUMOTIVE für die Organisation und freuen uns auf die nächste Tour bei weiteren Partnern.

Technischer Modellbauer (M/W) Fachrichtung Karosserie und Produktion

Logo: LAKOWA - Gesellschaft für Kunststoffbe- & -verarbeitung mbH

Ausbildungszeit: 3,5 Jahre
Theoretische Ausbildung: Berufsschule Freital
Praktische Ausbildung: Wilthen/Sohland
Aufgaben- und Einsatzgebiete:

  • Herstellen von Modellen, Formen und Fräsaufnahmen für unsere Produktionsanlagen aus Polyurethanschaum, einen Epoxidharzsystem oder Holz nach Zeichnungsvorgaben
  • Anwendung computergestützter und manueller Fertigungsverfahren
  • Einrichten, Bedienen und Instandhaltung von Werkzeugen, Geräte, Maschinen und technischen Einrichtungen
  • Ändern und Instandsetzen von Modellen und Modelleinrichtungen
  • Qualitätsprüfung und Korrektur nach Probelauf des Modells

Mehr Informationen sowie Bewerben auf der Webseite.

Diplom-Wirtschaftsingenieur (BA) Profil Kunststofftechnik (M/W)

Logo: LAKOWA - Gesellschaft für Kunststoffbe- & -verarbeitung mbH

Studiendauer: 3 Jahre
Theoretische Ausbildung: Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Bautzen
Praktische Ausbildung: Bautzen/Wilthen/Sohland 
Aufgaben- und Einsatzgebiete:

  • Tätigkeiten in ausgewählten Funktionsbereichen der Technik und Betriebswirtschaft
  • Selbsständige Bearbeitung komplexer Problemstellungen
  • Projektarbeit in Entwicklung und Konstruktion sowie bei der Einführung neuer Erzeugnisse und Fertigungsverfahren

Mehr Informationen sowie Bewerben auf der Webseite.

Elektrotechnik

Logo Studienakademie Bautzen

Elektrotechnik

Studienbeginn

– jeweils am 1. Oktober

Studiendauer

– 3 Jahre
– ab 5. Semester Wahlpflichtmodule

Staatlicher Abschluss

– Bachelor of Engineering

Anforderungen an künftige Studenten

Die Bewerber sollten sich für Elektrotechnik, Elektronik und Mikrorechner sowie für ökonomische Zusammenhänge interessieren. Sie müssen den Willen haben, zielstrebig und mit hoher Intensität das dreijährige Studium zu absolvieren. Bei der Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten in Projekten sind Teamfähigkeit, Kommunikation und Flexibilität wichtige Eigenschaften.

Tätigkeit nach dem Studium

Die Studierenden der Elektrotechnik haben exzellente Berufsaussichten. Sie sind nach dem Studienabschluss in Unternehmen der Computer-, Mess- und Regelungstechnik, Prüftechnik, Elektrotechnik oder Kommunikations- und Mikroelektronik, in der Automobil- und deren Zulieferindustrie oder in der Luft- und Raumfahrt einsetzbar.
Wer ein Folgestudium absolvieren möchte, hat an Universitäten und Fachhochschulen die Möglichkeit der Spezialisierung in den Bereichen der Automatisierungs- und Elektrotechnik.
Auch die ausbildenden Betriebe genießen Vorteile. Für sie ergibt sich die Chance, die Absolventen nach dem Studienabschluss im Betrieb zu beschäftigen und so frühzeitig in die Ausrichtung zukünftiger hochqualifizierter und hochmotivierter Mitarbeiter einzugreifen.

Aufgabenbereiche

  • Planung, Entwicklung und Produktion elektrischer und elektronischer Anlagen
  • Marktanalyse, Marketing und Vertrieb, Akquise
  • Mitarbeiterführung und Projektleitung, Qualitätsmanagement
  • Inbetriebnahme, Ersatzteilmanagement, Wartung, Pflege, technischer Support
  • Analyse und Optimierung von Geschäfts- und Produktionsprozessen

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